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Inhaltsverzeichnis

Bild von Reiffenstein
Carl Theodor Reiffenstein (1820-1893)
Landschaftsmaler und Frankfurter Bildchronist
Reiffensteins „Sammlung Frankfurter Ansichten“ gehört zum Gründungsbestand des Historischen Museums. Der Künster verkaufte sie 1877 der Stadt. In 2.000 Aquarellen und Zeichnungen sowie auf 2.400 Manuskriptseiten hielt er das alte Frankfurt fest.

Suchergebnis für Stein

Band 12.2
Der Brunnen auf der Friedberger Warte
ist ein noch heute in seiner Einrichtung vollständig erhaltener Ziehbrunnen mit einem vortrefflich ausgeführten Räderwerk, das in einem eigends dazu an die innere Mauer angebauten Häuschen untergebracht ist; er hat genau den Charakter der Brunnenanlagen, welche man früher so häufig in alten Burgen und Schlössern findet und ist höchst sehenswerth. Da der Brunnen mit seinem runden Kranze halb in der Mauer steht, so ist er auch von außen zu benutzen und deßhalb vorsorglich daselbst eine steinerne Trittstufe vorgelegt, um leichter das Aufziehen der Eimer handhaben zu können; seit langer Zeit aber ist diese Einrichtung abgekommen, die Nische zugemauert und der Brunnen nach außen mit einem dachartigen hölzernen Deckel verschlossen, so daß er nunmehr nur noch von innen benutzt werden kann.
Ich besitze davon vollständige und gute Abb. [RS0109]
Band 12.2, Seite 28
am Anfange dieses Aufsatzes erwähnten namentlich durch den Bau und die Anlage der Eisenbahn in unserem Walde und dessen Umgebungen stattgehabten Veränderungen vorgegangen waren. Ob nun dieser Verlust für die jetzt lebende Generation von Wichtigkeit ist oder nicht, will ich nicht entscheiden, so viel aber steht fest, daß, was den Geschmack und die Ausführung der hier aufgeführten Bauwerke anbelangt, dieselben trotz ihrer alleräußersten Einfachheit dem Auge sogleich durch ihre gefälligen, dem Bedürfnisse vollständigst angepaßten Formen einen weit angenehmeren und wohltuenderen Anblick darboten als alle unseren oft mit weit größeren Kosten und Materialverschwendung hergestellten derartigen Schöpfungen.
Es lag in deren Anordnung eine so vorsorgliche Absicht und Gesinnung der Behörden, daß man hätte versucht seyn können zu glauben, sich statt im freien Walde oder Felde in einem Privateigenthum zu befinden, wozu man auch durch die vortreffliche Erhaltung der Tische, Bänke, steinernen Einfassungen u.s.w. die volle Berechtigung gehabt hätte, und doch unterstanden alle diese Dinge und ihre Erhaltung und der Sorgfalt und dem Schutze des Publikums, indem was einer wirksamen Beaufsichtigung, wie wir sie jetzt gewohnt sind, in den damaligen weit einfacheren Zuständen kaum die Rede seyn konnte. Die Hauptsicherheit bestand eben darin, daß jeder die Nützlichkeit dieser Anlagen erkannte und nach Kräften zu deren Schutz mitwirkte, wodurch es nur allein möglich war, sie so lange zu erhalten.
Band 12.3, Seite 5
[MZ_13-31] Römerberg (9), Stein.
[MZ_13-32] Römerberg (9), Stein.

[Die Seiten 6 bis 8 weisen keinen Text auf C. K.]
Band 12.3, Seite 9
2.
[MZ_13-33] Klostergasse, A.85, (39), 1571, An einem Tragstein.
[MZ_13-34] Hinter dem Lämmchen, L.141, (5), 1608. In einem Schild an einem Fensterpfeiler erhaben eingehauen. Daneben über einer Hausthüre dieselbe Marke und Jahreszahl.
[MZ_13-35] Großer Hirschgraben, F.54, (24), 1571. Auf einem Stein über der Hausthür eingehauen. Der Stein gehört ursprünglich wahrscheinlich nicht hierher.
[MZ_13-36] Weißadlergasse, F.28, (29), 1617. In einem Tragstein der Brandmauer unter dem 2ten Stock eingehauen
[MZ_13-37] Hirschgraben F.77, (10), 1595. An den Tragsteinen des ersten und zweiten Stocks. [Diese Zeichnungen und Angaben sind noch lesbar gestrichen S. E.]
[MZ_13-38] Allerheiligengasse, B.6. (63), 1679 G. K. Auf einem Wappenfeld an einem Schlußstein des Thores ein Seitenbau im Hof.
Band 12.3, Seite 11
[MZ_13-39] K.156, (6), 1612.
[MZ_13-40] Predigergasse, A.159. An einem Tragstein unter dem ersten Stock.
[MZ_13-41] Goldnen Schiffe, Fahrgasse A.102. ([Leerstelle])
[MZ_13-42] Fahrgasse, Eck Dominikanergasse, A.148. (50), 1743. An einem Tragstein unter dem ersten Stock.
[MZ_13-43] Reichskrone, Friedbergergasse C.212, C.213, 1581. Ueber einer Thür, s.d.
[MZ_13-44] Alter Schweitzer, L.183, (10), 1621. An einem Stein über der Hausthür.
[MZ_13-45] Carmeliterkloster. Auf einem Grabstein im Kreutzgang.
Band 12.3, Seite 21
5.
Hausmarken.
[MZ_13-72] Hirsch, kleiner, Friedbergergasse, C.7, (14), 1587, in einen Thürsturz gehauen, auf Wappenschildern.
[MZ_13-73] Allerheil. Gasse, B.6, (63), 1679. Ueber einem Thor auf einem Wappenschild.
[MZ_13-74] Friedbergergasse, C.187, (55), 1676, I. S., An einem Tragstein vertieft eingehauen.
[MZ_13-75] Rothekreuzgasse, F.173, +. An einem Tragstein auf einem Schild eingehauen
[MZ_13-76] Großer Hirschgraben F., an den Steinen des Thorbogens zwischen den Häusern F.63, (3), Weisser Hirsch und F.64, (5) erhaben eingehauen.
Sind keine Hausmarken, sondern gehören in das Wappen der Familie du Fay
Band 12.3, Seite 23
[MZ_13-77] Alte Schlesingergasse E.32, (16,18). 1674. An einem Thürpfeiler vertieft eingeh.
[MZ_13-78] Schlesinger Hof, Alte Schlesingergasse E.33, (14), 1594. Ueber dem Thorbogen auf einem Schild, erhaben eingehauen.
[MZ_13-79] Schlesinger Hof, alte Schlesingergasse, E.33, (14). Auf einem Stein, der wahrscheinlich ein Ofenfuß oder eine Krönung einer Hausthür war.
[MZ_13-80] An der Faulpumpe, F.120, F.121, (20, 22), An einem Tragstein unter dem 1ten Stock, vertieft.
[MZ_13-81] Großer Hirschgraben, An dem Thorpfosten eingehauen zwischen den Häusern F.63, (3) Weisser Hirsch und F.64, (5), Ist keine Hausmarke, sondern gehört in das Wappen der Familie du Fay.
Band 12.3, Seite [30]
[MZ_13-102] Köplerhöfchen, L.166, (5) - Ueber einem Fensterbogen als Schussstein, Ueber einem Thürbogen als Schlussstein
[MZ_13-103] Schlimmmauer, D.89, (6), 1748 - An einem Tragstein unter dem 1sten Stock.
[MZ_13-104] Gelnhäusergasse, H.100, (3), 1720 - An einem Tragstein
[MZ_13-105] Alte Mainzergasse, Kleiner Rahmhof, I.251, (7.5.16), 1620 - Auf einem großen Stein dessen ursprüngliche Bestimmung ich nicht gefunden habe
[MZ_13-106] Groß. Bockenheimergasse, E62, (8), 1679 - An einem Tragstein unter dem ersten und unter dem dritten Stock.
[MZ_13-107] Haus der Niederländischen Gemeinde, Großer Hirschgraben, F.69, (13) - An einem Tragstein unter dem ersten Stock
[MZ_13-108] Große Eschenheimergasse, D.143, (42), 1655 - An einem Tragstein unter dem ersten Stock.
Band 12.3, Seite 32
[MZ_13-124] Nicolaus Wißbecker, Schulmeyster des Styfts zu Sanct Bartholomeus zu Frankfurt 1477
[MZ_13-125] Johann Comes, 1477
[MZ_13-126] Jost Cronenberger, 1511
[MZ_13-127] Thies Fründt, 1516
[MZ_13-128] Jorge Kelner, 1516; daneben siegelt sein Vetter Paulus Kelner mit dem von Kellner‘schen Wappen
[MZ_13-129] Hans Guldeschaff, 1501
[MZ_13-130] Hanß Thomas, 1467, 1476
[MZ_13-131] Steffan Göbell, 1566
[MZ_13-132] Georg Leimberger, 1558
[MZ_13-133] Hans Steinmetz, Rathsfreund, 1555; derselbe gebraucht 1556 sein Wappen mit Helmzierd
[MZ_13-134] Caspar Schlarpff, 1601
[MZ_13-135] Anna von Coln bedient sich des Rings ihres + Hauswirths Rudolph Eller, 1557
dasselbe in einem Kreis [MZ_13-136], 1548
[MZ_13-137] Heinrich Rump, 1534
[MZ_13-138] Peter Hamman, 1532
Band 12.3, Seite 35
9.
[MZ_13-153] Jacob Kramer, Bürger zu Cöln, 1559 u. 1561 u. 1569, in letztem Jahre ist das Zeichen in einen Schild gestellt, darüber die Buchstaben I.B.
[MZ_13-154] Sebastian Streit‘s Innsiegel, Diener des Ehrenhafften und Wohlgerechten Herrn Gabriel Hain‘s, Bürgers zu Nürnburg 1554. Ebenso Valentin Streit 1548, indem er bemerkt, daß er das Insiegel des Gabriel Hain beizudrückten Gewalt habe
[MZ_13-155] Gillige Büthat, Bürger und Handler zu Straßburg, 1589, auch in Siegellack vorkommt 1589, 1597, 1604, 1611
[MZ_13-156] Gabriel Frey ist 1627 Gesellschafter des Daniel Bitto, daher DB
[MZ_13-157] Johann Steinmetz, 1589
[MZ_13-158] Valentin Neeß, 1589, 1569
[MZ_13-159] Hermann Reckmann, 1561
[MZ_13-160] Johann Kran und Hermann von Hattingen Gesellschafter (im Handel) u. Bürger zu Cöln, 1554 [MZ_13-161]
[MZ_13-162] Anthoni Cran, 1554
[MZ_13-163] Jacob Kramer‘s angeborn Insiegel 1579
[MZ_13-164] Jacob Hederich, Schöff z. Friedberg 1545
[MZ_13-165] Gerhard von Wesel, Bürger zu Cöln, 1498