Inhalt »
«

Inhaltsverzeichnis

Bild von Reiffenstein
Carl Theodor Reiffenstein (1820-1893)
Landschaftsmaler und Frankfurter Bildchronist
Reiffensteins „Sammlung Frankfurter Ansichten“ gehört zum Gründungsbestand des Historischen Museums. Der Künster verkaufte sie 1877 der Stadt. In 2.000 Aquarellen und Zeichnungen sowie auf 2.400 Manuskriptseiten hielt er das alte Frankfurt fest.

Gebrauchshinweise

Das Manuskript

Das Manuskript besteht aus zwölf Bänden. Band 1 bis 11 sind alphabetisch nach Straßennamen geordnet. Innerhalb einer Straße sind die Einträge nach den alten Litera-Hausnummern, d.h. nach Quartieren, geordnet, wie man sie auf dem Ulrichplan von 1811 findet – vor der Einführung der neuen Hausnummern 1847.

Band 12 besteht aus mehreren Heften: der Einleitung zur Sammlung Frankfurter Ansichten (am Anfang der Webseite zu finden), Nachträgen zu den Ortsbeschreibungen und zwei Themenheften zu den öffentlichen Brunnen und den Hausmarken.

Jeder Ort hat einen eigenen Eintrag. Er besteht aus:

  • Einem „Kopf“ mit der Ortsbezeichnung (z.B. Hausname), der Adresse (Straßenname und Hausnummer) und der Litera-Nummer.
  • Einem Datum und einem Text. Jeder Ort kann mehrere Texteinträge mit jeweils einem neuen Datum umfassen.
  • In der linken Spalte ergänzt Reiffenstein den Fließtext ab und zu mit einer Randbemerkung: Stichwörter zu dem besprochenen Thema, Datum usw.

Innerhalb der alphabetischen Reihenfolge nach Straßen und Hausnummern fügt Reiffenstein einige thematische „Sonderbeiträge“ ein. Diese sind entsprechend der Reihenfolge im Manuskript eingeordnet, aber im Inhaltsverzeichnis unter dem jeweiligen Band hervorgehoben und mit einem Klick zugänglich gemacht.

Bilder

Reiffensteins Aquarelle und Zeichnungen aus der Sammlung Frankfurter Ansichten wurden den Einträgen des Manuskripts zugeordnet, soweit sich thematisch identifizieren ließen. Zuordnungsfehler sind möglich; das Team freut sich auf Korrekturhinweise der Benutzer*innen.

Die Bilder erscheinen über den jeweiligen Ortseinträgen als Bildergalerie und sind für die Ansicht anklickbar. Ein Link führt Sie dann weiter zu dem Objektdatensatz in der „Sammlung online“ des Historischen Museums Frankfurt.

Im Fließtext verweist Reiffenstein immer wieder selbst auf Abbildungen. Diese sind, wenn identifiziert, auch dort verlinkt.

Reiffenstein zeichnete kleine Details in den Manuskripttext (Hausmarken, Wappen, Inschriften usw.). Diese „Manuskriptzeichnungen“ sind digitalisiert jeweils unter dem Texteintrag eingefügt.

Rechtschreibung

Die Webseite ist eine Transkription von Reiffensteins Manuskript. Sie respektiert seine historische Schreibweise und Orthographie des 19. Jahrhunderts. Für die Suche nach Orten empfehlen wir den Benutzer*innen mehrere Scheibweisen zu benutzen.

Beispiele:

  • Turm, Tor oder Tür sind oft unter Thurm, Thor oder Thür zu finden.
  • Die Große Galgengasse kann unter „grosse Galgengasse“ und „Gr. Galengengasse“ und „Gallengasse“ auftauchen; die große Friedbergerstraße auch unter „großen Friedbergergasse“.

Ergänzungen von Informationen, Namen oder Kommentaren des Veröffentlichungsteams sind in [eckigen Klammern] gesetzt. Bei redaktionellen Kommentaren kommen die Kürzel des Teams vor: S.E. für Siegfried Eistert, dem Transkriptor des Manuskripts; C.K. für Carina Koch, der Bearbeiterin der Transkription.

O.U. = Original-Urkunde

Suchfunktion

Unter „Ortsliste“ finden Sie die Liste der Ortseinträge aus dem Manuskript in alphabetischer Reihenfolge. Manche Begriffe können mehrmals unter mehreren Bezeichnungen vorkommen, wie es im Original der Fall ist. Zum Beispiel: Dom, Domkirche.

Die Suchfunktion und die Ortsliste führt zu Ergebnissen im gesamten Manuskript (Ortseinträge, Fließtext), aber auch zu Bildlegenden der Abbildungen.

Paginierung

Die Paginierung von Reiffenstein ist unregelmäßig: Die Recto-Seiten sind ungerade paginiert, die Verso-Seiten sind meistens nicht paginiert, aber mitgezählt. Bei fehlerhaften Zählungen oder späteren Ergänzungen fügt Reiffenstein der Seitenzahl oft ein a, b oder c hinzu.

Ergänzte Seitenzahlen, Informationen und Kommentare des Veröffentlichungsteams sind in eckigen Klammern gesetzt.

Triggerwarnung

Das Manuskript ist eine historische Quelle. Reiffenstein benutzt die historischen Ortsbezeichnungen der Gebäude, Häuser und Gärten des alten Frankfurt, die in seiner Zeit üblich waren. Diese können rassistische Begriffe, wie das M-Wort, enthalten.